Historische Entwicklung der Forstlichen Ausbildungsstätte

Initiative mit Weitblick

Auf Initiative von Bezirksförster Hugo Schwab und BFInsp. DI Heinz Mosser wurde am 7. Dezember 1953 die Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach als selbstständige Bundesdienststelle eröffnet. MR Dr. Hubert Dürr, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, ermöglichte die dringend notwendigen Aus- und Umbauten.

Auch die ÖBF-Forstverwaltung Villach mit ihrem Leiter OFR DI Camillo Rückert stand dieser Idee positiv gegenüber und stellte neben dem Stift Ossiach als Lehr- und Schulungsraum auch das entsprechende Bauland für Neubauten sowie das Lehrrevier Ossiacher Tauern als Lehrforst zur Verfügung.

Männer der ersten Stunde...

DI Mosser wurde zugleich provisorischer Leiter der Ausbildungsstätte. Der damalige Förster und spätere Prof. DI Othmar Frauenholz (später Direktor der FAST ORT) sowie Förster Ottokar Baschny, Förster Ing. Friedrich Singer und Forstwart Josef Brandl erwarben sich als junge Arbeitslehrer erste Sporen. Am 7. Juli 1958 wurde Univ. Prof. DI Dr. hc Anton Trzesniowski Leiter an der Fast Ossiach. Im Jahr 1987 übernahm Prof. DI Günter Sonnleitner die Direktion der Fast Ossiach und leitete diese, auch nach der Ausgliederung ins BFW, erfolgreich bis 1.April 2009.

Der langjährige Stellvertreter DI Hans Zöscher folgte Günter Sonnleitner nach und trat mit 1. April 2009 die Dienststellenleitung an. Als wesentliche Zielsetzung nennt der neue Leiter der Ausbildungsstätte die erfolgreiche Weiterführung des von Trzesniowski und Sonnleitner eingeschlagenen Weges einer qualifizierten Aus- und Weiterbildung für Wald, Holz und Mensch in unserem Land.


Bioenergie für Ossiach

Im Jahr 2002 konnte eine mustergültige Solar- und Bioenergieheizung für den hauseigenen Gebäudekomplex des internationalen forstlichen Ausbildungs- und Trainingszentrums Ossiach errichtet werden. Acht Jahre später konnte in einer zweiten Ausbaustufe die Wärmeversorgung des Stiftes Ossiach und der Carithischen Musik Akademie übernommen werden. Mit der Entscheidung zur Nutzung von nachhaltiger Bioenergie werden jährlich etwa 300.000 kg CO2 Emissionen aus fossilen Energieträgern eingespart.

Organisationsstruktur neu - FG-Novelle 2002

Mit der Zusammenführung der Forstlichen Ausbildungsstätten Ort und Ossiach und der Forstlichen Bundesversuchsanstalt FBVA Wien zum Bundesamt und Forschungszentrum für Wald ergeben sich ab dem Jahr 2003 unter DI Dr. Harald Mauser und ab 2010 DI Dr. Peter Mayer neue Ziele und Visionen. Insbesondere sollen die modernen Forschungs- und Schulungseinrichtungen des Bundes national und international stärker vernetzt und genutzt werden.

Neue Rechtsform

Seit dem 1. Jänner 2005 ist das Bundesamt und Forschungszentrum für Wald mit der neuen Rechtsform "Anstalt öffentlichen Rechts" versehen und tritt als selbstständiges Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit auf. Mit der neuen Rechtsform erfolgte auch die Änderung des Namens zum "Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft".

Mit Qualität in die Zukunft

Die Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach des BFW ist seit März 2013 auf Ö-Cert gelistet. Damit wird die hohe Qualität und Transparenz „unserer Einrichtung“ nun auch österreichweit anerkannt. Das bedeutet für Bildungsinteressierte mehr Überblick über Qualitätsanbieter österreichweit und gleiche Möglichkeiten beim Zugang zur Förderung ihrer Weiterbildung, auch wenn diese nicht im eigenen Bundesland stattfindet. Vom TÜV-Saarland wurde der FAST  die prozessorientierte Qualitätszertifizierung nach ISO 9001:2008 zuerkannt. Dadurch wird Professionalität und Transparenz in sämtlichen Arbeitsabläufen dokumentiert.

60 Jahre Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach des BFW

Kurzfassung einer Erfolgsgeschichte.

60_Jahre_FAST_Ossiach.pdf


Organigramm des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft.

Link zum Organigramm BFW

Link zum Unternehmenskonzept des BFW (16,9 MB)

Kontakt

Bundesforschungszentrum für Wald
Forstliche Ausbildungsstätte Ossiach
Ossiach 21
A 9570 Ossiach

Tel.: +43-(0)4243-2245-0
Fax: +43-(0)4243-2245-55
E-mail: fastossiach@bfw.gv.at
http://www.fastossiach.at

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